Wutachschlucht
Die Wutachschlucht ist Teil des 119km langen Schluchtensteigs im Südschwarzwald. Geparkt haben wir auf dem Wanderparkplatz Oberhalden und sind bis zum Tannegger Wasserfall gelaufen; eine wunderschöne, abwechslungsreiche insgesamt 11km lange Tour.
Rund um Triberg
Triberg an sich bietet bereits viele kleinere und längere Wanderungen – je nach Belieben. Hier eine kleine Auswahl:
- Dreigleisenblick – Schwarzwaldbahn-Erlebnispfad

5km von Triberg entfernt im Stöcklewald befindet sich der Stöcklewaldturm aus dem Jahr 1894. Er ist 25m hoch und man kann dort fantastisch mitten im Wald Kaffee trinken und Kuchen essen. Wir haben uns mit maps.me den Weg zum Turm gebahnt, um ihn ja nicht zu verpassen.

Lotharpfad – Auf den Spuren des Jahrhundertorkans
Stege, Leitern, Treppen, eine Aussichtsplattform – wer nach einer Wandertour noch etwas Zeit für eine gemütliche kleine Runde hat: der Lotharpfad bietet sich geradezu an. Er befindet sich direkt an der Schwarzwaldhochstraße und bietet die Möglichkeit, die Natur dabei zu beobachten, die sich nach dem Orkan „Lothar“ von 1999 am Schliffkopf erholt. Viele Bänke laden zum Verweilen und Beobachten ein.

Edelfrauengrab
Die Wasserfälle „Edelfrauengrab“, die ihren Namen einer uralten Sage zu verdanken haben, sind der Einstieg für den Karlsruher Grat (siehe nächste Tour). Sie sind nur wenige Schritte vom Wanderparkplatz entfernt und der Weg mit 1,4km sehr kurz. Über viele Brückchen und Stege führt der Weg durchs Gottschlägtal. Wem die Sage über die untreue Edelfrau, interessiert, kann sie hier nachlesen.
Karlsruher Grat – ein Hauch alpiner Kletterei
Wenn man mal etwas ganz anderes erleben möchte, nämlich nackten, schroffen Fels, dann ist der Karlsruher Grat bei Ottenhöfen genau das richtige. Es erfordert Trittsicherheit und feste Schuhe, will man über die Felsspitzen laufen. Belohnt wird man mit atemberaubendem Panorama über die Region. Für diejenigen, die es etwas bequemer wollen oder denen das ausgesetzte Wandern nicht behagt: es gibt Ausweichwege! Geparkt haben wir quasi auf dem Gelände des WIBO Schotter- und Edelsplittwerks (dazu fährt man durch das Gelände durch bis es nicht mehr weitergeht). Die ganze Tour ist nur knappe 5km lang.
Rund um den Feldbergsee
Der Genussweg führt über einen Schotterweg zum dunklen Feldbergsee am Fußes des Berges. In der Nähe des Sees gibt es ein Restaurant, das zum Verweilen einlädt (es gibt sogar selbstgemochtes Eis!). Wer möchte, kann noch dem Waldweg zum Feldberg folgen. Geparkt haben wir am Seebachweg auf dem Kunzenmoosparkplatz und sind ca. 4km (einfache Strecke) mit leichtem Anstieg zum See gelaufen (Strecke insgesamt mit Seeumrundung: 9km).
Ravennaschlucht
Die Ravennaschlucht bahnt sich ihren Weg durch das Höllental und beginnt bereits imposant mit dem 37m hohen Viadukt der Höllentalbahn. Der Wanderweg beginnt und endet am Restaurant und Hotel „Hofgut Sternen“ am Höllsteig. Wer möchte, kann dem ausgeschilderten 4,3km langen Rundwanderweg folgen.
Simonswald
Die 3,5km kurze Wanderung in der Nähe von Simonswald bei Hinterhaslach durch die Kostgfällschlucht ist ebenfalls eine hübsche kleine Tagesrunde. Insbesondere die Zufahrt ist ein Highlight, denn auf dem Weg dort hin wird man mit fantastischem Panorama belohnt: eine schmale, gewundene Straße führt ab Gütenbach nach Simonswald.
Als Ausgangspunkt für sämtliche Wanderungen haben wir Triberg gewählt, weil es so schön zentral im Schwarzwald liegt. Übernachtet haben wir zB im Apartmenthaus (hier gibt es mehrere Apartments zu unterschiedlichen Preisen!), das früher mal ein gut laufendes Berghotel war. Schwimmbad, Sauna und Massage gibt es zwar nicht mehr, dafür aber jede Menge Ruhe und Wald, denn der Apartmentkomplex liegt direkt am Waldrand mit direktem Einstieg zum Wanderweg zu den Triberger Wasserfällen sowie nach Schönwald.

