Pamir Highway I: ohne Visa durch die Bergregion

Von Duschanbe folgen wir der der M41, biegen aber in Whadat ab auf die A385/E008. Unweigerlich kommen wir am Nurek Stausee vorbei. Das Farbspiel sieht besonders toll aus: die roten Felsen, das satte, leuchtende Grün der Wiesen und das Blau des Wassers. Da wir keine Einfahrt zum See sehen, fahren wir noch etwas mehr als 60 km weiter, wo wir uns zum Übernachten hinter einem Hügel nicht weit von der Straße entfernt verstecken. Als wir Maps.me und Pocket Earth studieren, finden wir sehr wohl eine Einfahrt zum See. Wir überlegen kurz: Lohnt sich das? Warum nicht, wir haben ja Zeit. Also fahren wir mehr als 60 km zurück; im Ort Roziyen biegen wir nach rechts ab auf eine Piste Richtung Stausee. Es geht kurz durch das Dorf, dann nur noch durch sattgrüne Hügellandschaft. Der Weg ist abenteuerlich, teilweise weggebrochen. Als wir vor dem trockenen Flussbett stehen, sind wir unschlüssig: die Fahrspur ist sehr schmal – mit einem PKW kein Problem, aber mit dem LKW? Auf der anderen Seite ragt ein großer Felsklotz in die Piste rein. Kommen wir dort überhaupt vorbei? Wir fahren trotzdem. Im Flussbett rutscht das Heck des Benz mit den großen Steinen runter, es wackelt und scheppert ordentlich, aber nichts passiert. Mit den Reifen fahren wir am abgebrochenen Pistenrand entlang, aber im trockenen Zustand kein Problem. Als der Weg oberhalb des Sees nicht mehr weitergeht, suchen wir uns ein gerades Fleckchen zum Übernachten. Hinter uns ziehen Regenwolken auf. „Bleiben?“ fragen wir uns gegenseitig. „Wenn das jetzt regnet, wird das ne ganz schön rutschige Angelegenheit!“ überlegt Alex. Wir bleiben trotzdem. Kann ja nicht so viel regnen.

Wir gehen etwas umständlich über den Hügel zum See, weil unten ein Hund liegt, der uns anbellt, und merken, wie bröckelig die von weitem nach schroffem Fels aussehenden Hügel eigentlich sind. Uns wird ein bisschen mulmig: wenn es tatsächlich regnen sollte… Nun ist es aber zu spät, es wird schon dunkel. Und dann fängt es kräftig an zu regnen. Am nächsten Tag ist die Piste wirklich glitschig, der Boden ist lehmig und ein bisschen wie Schmierseife, aber wir kommen gut zur Hauptstraße zurück.

Am Nachmittag erreichen wir die autonome Bergregion Berg-Badachschan, in der der Pamir Highway, die zweithöchste Fernstraße der Welt, verläuft. Eine Schranke versperrt den Weg und wir müssen Pässe und Visa mit dem GBAO-Permit (die Erlaubnis, in der Bergregion herumfahren zu dürfen, kostet 20$ extra) vorzeigen. Jetzt hab ich aber immer noch nur die Visaanträge dabei. Dieses Mal fällt es auf. Die Soldaten sind irritiert, schauen sich die Blätter an und schütteln zurecht die Köpfe. Sie zeigen auf ein Exemplar an der Wand, wie die Visa aussehen müssten. Oh oh, denke ich, Mist! Ich hole mein iPad, aber die eigentlich heruntergeladenen Visa im Emailanhang sind leider alle nicht geladen. Ich kann im Grunde überhaupt nichts vorweisen, denn wir haben ja kein Internet. Ich zeige ihnen die Betreffzeilen der beiden Mails vom Ministry of Foreign Affairs, die darauf schließen lassen, dass die E-Visa bewilligt wurden. Schließlich winken die Soldaten ab und lassen uns lächelnd durch. Wir werden noch einige Registrierungsposten passieren, wo sich die Beamten immer wieder wundern, dass unsere Visa so ganz anders aussehen. Beim Posten vor Khorog wird ein Beamter sitzen, der ein bisschen Englisch spricht und das Wort „Application“ lesen kann. Er weiß genau, dass das keine Visa sind, sondern nur die Anträge, aber er wird uns trotzdem durchlassen. „No problem!“ wird er lachend sagen.

kleine Pause auf der E008
kleine Pause auf der E008 mit traumhaftem Blick

Dann geht es weiter Richtung Afghanistan. Genau an der Stelle, wo die Grenzen von Afghanistan und Tadschikistan aufeinandertreffen, 20 km hinter Shuro-obod, bleiben wir stehen und genießen das wundervolle Panorama. Es dauert nicht lange, da kommen drei kleine Kinder und starren uns an. Wenig später sitzen sie ausgerechnet genau vor unserer offenen Eingangstür und spielen lautstark Karten. Alex versucht, sie mit Lollis zu bestechen, damit sie wieder gehen, aber sie bleiben. Erst als die Sonne untergeht, rennen sie nach Hause.

Wir folgen der Straße weiter, die sich am Grenzfluss an der Afghanischen Grenze entlangschlängelt. „Da drüben, nur einen Katzensprung entfernt, Afghanistan!“ müssen wir uns mehrmals laut vorsagen, um zu begreifen, wo wir uns gerade befinden. Noch vor Khostav wollen wir über Nacht bleiben, finden sogar einen guten Platz.

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Toller Platz am Grenzfluss – aber wir dürfen nicht bleiben

Es dauert nicht lange, da werden Soldaten auf uns aufmerksam, die Patrouille laufen. Sie fragen, was wir hier machen und vor allem, was Alex da unten am Grenzfluss zu suchen hat (Alex säubert gerade unsere Duschmatte). Sie telefonieren, alles scheint ok. Aber dann kommen sie nach 30-45 Minuten wieder und verkünden, dass ihr Vorgesetzter es doch nicht so gerne sähe. Ob es daran liegt, dass wir ausgerechnet zufällig gegenüber einer afghanischen Knabenschule geparkt haben oder Alex den Grenzfluss angefasst hat oder einfach, weil wir da standen, wissen wir nicht. Und so packen wir alles zusammen und fahren ein paar Kilometer weiter.

Tankstelle in Kalai Chumb
Tankstelle in Kalai Chumb

Wir erreichen am 6. Mai Kalai Chumb und tanken. Gott sei dank hält es Alex für notwendig (ich dagegen wäre blauäugig weitergefahren), denn es wird die nächsten 240 km keine Dieseltankstelle geben. Die Tankstelle stammt aus Deutschland und zeigt den Preis in DM an. Bei 999.999 DM klinkt sich die Zapfsäule aus. Sie wird wieder genullt und wir tanken etappenweise. Bei Kalai Chumb stoßen wir auf die M41. Bis dahin war die Straße ziemlich gut, zweispurig und gut erhalten. Aber nun, auf der M41 sind wir doch überrascht: es handelt sich um eine sehr schmale, 1 bis 1 1/2-spurige Straße. Da zB der Karakorum Highway ausgebaut wurde, bin ich davon ausgegangen, eine 2-4-spurige Autobahn vorzufinden. Nicht, dass ich nicht schon ein paar Bilder vom Pamir Highway gesehen hätte, aber ich dachte immer, diejenigen sind eine Seitenstraße oder so gefahren. Dass die Hauptstraße, also die M41 selber so aussieht, habe ich nicht erwartet. Im Grunde hatte ich mir das aber genauso gewünscht. Das ist ja wesentlich abenteuerlicher und herausfordernder als eine glatte asphaltierte Straße, über die man mal eben hunderte Kilometer reißen kann. Dann wären die 2 Tage, die der Grenzbeamte für uns errechnet hatte, ja wieder realistisch. So aber ahnen wir, dass wir wesentlich länger als 2 Tage brauchen werden.

Einige Kilometer hinter Kalai Chumb wird die Straße richtig schlecht; der Asphalt fehlt zum großen Teil völlig und so ist die Fahrerei eine äußerst staubige und anstrengende Angelegenheit. Die Löcher sind so groß, dass wir sie langsam um- bzw. durchfahren müssen. Schrittgeschwindigkeit. Die ursprüngliche Straße ist teilweise weggebrochen; eine Alternativroute hat sich gebildet. Uns kommen die langen Trucks, die Waren aus Kirgisistan und China bringen, entgegen und wir fragen uns, wie sie das mit dem Hänger schaffen, wo wir froh sind, einen kurzen Radstand zu haben. Es gibt viele Ausweichstellen, aber manchmal ist die enge Piste durch Kuppen und Kurven sehr unübersichtlich; hoffen immer, dass bitte niemand entgegen kommen möge. Im Grunde ist auf dem Pamir Highway nicht so viel los, wie wir das erwartet haben. Neben einigen langen LKWs sind es vor allem die 4×4-Taxis, die Menschen von A nach B bringen. Wir passieren einige Dörfer, die wie Oasen in der vorwiegend braunen und kargen Landschaft immer wieder auftauchen und in denen Kinder ständig entweder zur Schule oder von der Schule nach Hause laufen. Der Weg zu den nächsten Dörfern ist lang und so suchen sie nach Mitfahrgelegenheiten.

Einige Kilometer weiter liegt eine tote Kuh mitten auf der Straße. Die drei Männer um sie herum beraten, was zu tun ist. Das arme Tier ist beim Fressen vom Berg abgestürzt und mitten auf der Fahrbahn gelandet. Man muss die Augen überall haben, auch oben…

Etwas später sehen wir einen PKW am Straßenrand stehen, ganz offensichtlich hat er einen Reifenschaden. Wir halten sofort an – gutes Karma sammeln. Drei Männer stehen um den Reifen herum, einer von ihnen arbeitet. Alex hilft, den Reifen von der Felge zu lösen. Wir sehen, dass er eigentlich schlauchlose Reifen fährt, aber da der Reifen derart zerschlissen ist, befindet sich in dem eigentlich schlauchlosen Reifen dann doch ein Schlauch. Der ist aber auch schon an mehreren Stellen mit chinesischen Flicken „instand gesetzt“ worden und in dem Reifen befindet sich ein Stück Gummi, um die extrem kaputten Stellen des Reifens, wo bereits die Drähte durchschauen, vom Schlauch fernzuhalten. Also, insgesamt ein sehr trauriges Bild eines Reifens. Alex schaut sich das ganze näher an: das Ventil fehlt komplett. Also geht es zum Benz und Alex spendiert zunächst ein Ventil, damit der Schlauch überhaupt wieder aufgepumpt werden kann. Dann bekommt der Schlauch zwei Fahrradflicken von uns, alles wird zusammengebaut und Alex pumpt Luft hinein. Den Rest kann der Mann selber machen. Wir wollen schnell weiter, denn ein Blick auf die anderen Reifen lassen nichts Gutes ahnen: bei sämtlichen Reifen sind bereits die Drähte zu sehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann er den nächsten Platten hat. In dem PKW sitzen dann auch noch drei Männer, drei Frauen und fünf Kinder plus Gepäck, so dass die Hinterachse durchhängt. Und bei der Straßenbeschaffenheit der M41…, also, wir sind ganz schnell wieder weg; so viele Flicken haben wir gar nicht.

Der nächste Übernachtungsplatz ist schnell gefunden: hoch über dem Fluss mit Blick auf eine hübsche afghanische Siedlung. Wir stehen gerade mal und haben es uns im Auto gemütlich gemacht, weil es mit Bierchen und Chips auf den Steinen draußen doch etwas frisch war, da kommen Soldaten. Wir könnten hier nicht stehen. Och nö, das nervt. Geht das jetzt die ganze Zeit entlang der Grenze so? „Warum denn nicht?“ fragen wir. Die Soldaten zeigen auf einen kleinen Platz 30 m weiter; genau da sollen wir hin. Warum und was da nun besser oder anders ist, erschließt sich uns nicht, aber wir sind heilfroh, nicht wieder auf die Suche gehen zu müssen. Die Fahrerei auf der schlechten Straße ist ziemlich anstrengend, wir werden hin und hergeworfen im Fahrerhaus, hüpfen auf und ab. Nach 50 km hat man keine Lust mehr und da uns niemand hetzt, fahren wir jeden Tag auch „nur“ 50 km, das klingt nicht viel, aber es gab Tage, da haben wir für die gut 50 km um die 6 Stunden gebraucht. Und weil wir ja abwechselnd fahren, hat jeder mal etwas Spaß mit entgegenkommenden Fahrzeugen und kritisch engen Passagen.

Übernachtungsplatz am Panj, Tadschikistan
Übernachtungsplatz am Panj, dem Grenzfluss zwischen Afghanistan und Tadschikistan

Der letzte Stellplatz vor Chorugh/Khorog: an einem sehr breiten grünen Stück, mit ruhigem Wasser und Blick auf schneebedeckte Berge auf fast 2.000 hm. Fantastisch. Der Verkehr auf der Straße ist zwar gut hörbar (das Scheppern der LKW ist einfach nicht zu überhören), aber das geht auf dieser Strecke gar nicht anders. Und weil das Fleckchen so schön ist, haben wir ein bisschen Angst, dass gleich Soldaten kommen und uns vertreiben; gerade weil hier das Wasser so ruhig ist und man nach Afghanistan rüberschwimmen könnte. Sie kommen tatsächlich auch, aber lassen uns in Ruhe. Am nächsten Morgen hüten die Soldaten ihre Kühe. Eine Kuh reibt gerade ihren Kopf an einem der roten Schekel an unserer Front. Und hinter uns an einem Baum liegt ein Soldat und starrt zu uns in Auto. Er verändert öfter seine Position, aber immer so, dass er reinschauen kann. Das ist uns irgendwann derart unangenehm, dass wir das Rollo hoch machen. Das Gestarre fängt an zu nerven. Es starren nämlich nicht nur Soldaten so, sondern auch die Dorfbewohner. Immer ist da jemand, der – meistens – seine Schaf- und/oder Ziegenherde treibt und uns anstarrt. Und die Menschen hören nicht auf zu starren; teilweise setzen sie sich noch extra hin, um regungslos ins Auto zu gucken.

Am 9. Mai haben wir Khorog erreicht; unser Zwischenziel für die Verlängerung der Permission. Bei Mac Doland’s, das gratis WiFi verspricht, setzen wir uns rein, um wichtige Daten (wie zB unsere Visa) runterzuladen. Aber die Verbindung ist mega schlecht, alles geht nur ganz langsam. Auf dem gesamten Weg hatten wir zwar fast überall Netz, wenn auch nur Edge, entweder Beeline oder Babilon M. (Megafon soll der beste Anbieter sein). Aber die SIM bekommt man in Tadschikistan als Tourist nur gegen Vorlage einer Registrierung, die man im Hotel bekommt und dann erhält man eine SIM auch nur für die Dauer des Aufenthaltes. Da wir aber nie länger als 1-2 Tage irgendwo bleiben, lohnt sich das für uns nicht. Als wir unsere Pommes Frites essen, wackelt das Gebäude plötzlich. Ein leichtes Erdbeben. Die Mitarbeiter des Restaurants beruhigen uns lächelnd, dass wir uns keine Sorgen machen sollen, das komme öfter vor. „Mac Doland’s“ ist übrigens kein Verschreiber. McDonalds gibt es in Tadschikistan genauso wenig wie KFC; also KFC gibt es in Khorog sehr wohl, nur steht das für Khorog Fried Chicken.

Mac Doland's in Khorog
Mac Doland’s in Khorog

Und dann wollen wir unsere Permission verlängern. An der Grenze bei der Einreise hatte man uns gesagt, in Khorog ginge das problemlos beim Zoll (Koordinaten: 37.528263; 71.505269). Gestern wurden wir bereits vorstellig, aber der zuständige Officer war nicht da und außerdem war da ausgerechnet schon wieder ein Feiertag, der 9. Mai – Nationalfeiertag mit Paraden und allem drum und dran. Heute aber:

Zuerst müssen wir Geld wechseln, das ist aber nicht so einfach. Die normalen Banken tun dies nicht. Glücklicherweise finden wir eine Western Union an der Hauptstraße. Die ist aber so hoffnungslos überfüllt, dass wir erst keine Lust haben. Aber was haben wir für eine Wahl? Also stellt sich Alex an. Mit gefülltem Portemonnaie geht es zum Zoll des Afghanisch-Tadschikischen Grenzposten. Dort ist man ein bisschen unschlüssig, was mit uns zu tun ist. Das macht uns unsicher. Unsere Permission ist noch 3 Tage, also bis zum 13.05.2018 gültig. Nach deren Auffassung schaffen wir das ja locker bis zur Kirgisischen Grenze. Wie der Grenzbeamte bei unserer Einreise auch hat man hier wenig Verständnis dafür, dass wir nicht einfach durchrasen wollen. Sie erklären uns: wir bräuchten ein neues Dokument und müssten dafür, weil wir ja einen Truck fahren, nochmals 100$ zahlen für 15 Tage, denn mehr würden wir wieder nicht bekommen. Whaaaaaat? Da wird man ja arm! Ja, das sei noch nicht alles. Wir müssten dann auch noch zum Ministry of Transportation um die Ecke und dort auch noch mal um die 50$ zahlen, wie eben an der Grenze auch. Whaaaaat? Das wird ja immer doller. Nein. Alex sagt, dass wir dann eben innerhalb von 3 Tagen nach Murghab fahren und dort erst verlängern wollen, dann haben wir wenigstens die vollen 30 Tage insgesamt. Was es denn koste, wenn man nicht verlängere?, wollen wir wissen. 70€ pro Tag Strafe. Oh, teuer. Schließlich sagt der Beamte etwas, das wir hören wollen: wir sollen uns Zeit lassen und erst an der Grenze zu Kirgistan den noch offenen Betrag begleichen. Ach, das geht? Ja, nickt der Beamte. Das finden wir gut. Wir haben nämlich von zwei Seiten gehört, dass die Verlängerung eigentlich kostenlos sein soll, aber so genau weiß das keiner. Die Ratlosigkeit der Zollbeamten gibt uns den Rest, so dass wir einfach ohne Verlängerung weiterfahren.

Wir tanken noch beide Tanks voll Diesel; der Tankwart beweist mit einer Geschmacksprobe, dass das guter Diesel ist – also, der Tankwart „trinkt“, nicht wir; wir sehen es ja an unserem Separfilter. Wir halten am schönsten Supermarkt des Ortes (Koordinaten 37.491242, 71.526765) und kaufen für 70 € ein. Das muss ein solcher Wahnsinnsbetrag sein, denn die Mitarbeiter wollen uns unbedingt etwas schenken. Ein Duschvorhang vielleicht? Nein, danke. Wir haben nur das Auto und da brauchen wir keinen. Sie überlegen und geben nicht auf. Schließlich wird es kleine Süßigkeitenbox mit Löffel. Das können wir zwar auch nicht gebrauchen, aber wir nehmen es aus Höflichkeit an. Wer weiß, vielleicht fällt uns ja doch noch etwas ein, was wir damit anfangen können.

Ab Khorog kann man sich überlegen, die M41 weiterzufahren, oder auf die E009 an der Afghanischen Grenze zu wechseln. Und überhaupt kann man sich in Khorog für 100-150 $ ein Visum für Afghanistan besorgen, um mal kurz auf die andere Seite zu wechseln. In dieser Region haben Afghanistan und Tadschikistan eine gute Beziehung zueinander, hinter den Bergen sieht es ganz anders aus. Für uns geht es jedoch weiter die M41 entlang, weg von der Grenze, weg von den Soldaten. Ab jetzt geht es schnell höher. Um nicht an der Höhenkrankheit zu leiden, wollen wir es ruhig angehen lassen und immer nur max. 500 hm pro Tag fahren. Das passt ganz gut, denn es entspricht immer ungefähr 50 km pro Tag.

Auf einer Höhe von 4.293 hm überqueren wir am 13. Mai 2018 den Koitezek Pass. Wenig später halten wir bei 4.000 hm zum Übernachten und müssen feststellen, dass unsere Eberspächer-Dieselheizung in dieser Höhe tatsächlich nicht mehr funktioniert. Und draußen schneit’s…

Auf dem Pamir Highway
Auf dem Pamir Highway
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