Unser neues Heim: Fahrzeugaufbereitung (3)

4. Dezember – 22. Dezember 2016

Vorbereitung zum LKW-Führerschein

Da Benzy schwerer werden wird als 7,49 Tonnen (wir rechnen so zwischen 8,5 bis 9 Tonnen) kommen wir nicht drumherum, einen LKW-Führerschein (ab 7,5 Tonnen) zu machen. Dafür sind aber kleinere Hürden zu nehmen:

  1. Erste-Hilfe-Kurs
  2. Check beim Augenarzt
  3. Check über allgemeinen Gesundheitszustand beim Allgemeinmediziner
  4. Passbilder & Antragstellung beim Straßenverkehrsamt/Führerscheinstelle

Den ersten Punkt haben wir ziemlich schnell abgehakt und so sitzen wir von 8-16 Uhr beim DRK in Würzburg und wickeln uns gegenseitig mit allen möglichen im Erste-Hilfe-Kasten befindlichen Utensilien ein. Mit der silber-goldenen Rettungsdecke / Rettungsfolie auf den „Schwerverletzten“ kriegt das Ganze noch einen weihnachtlichen Hauch :).

Bei den Ärzten hat uns Ludwig geholfen; großen Dank an dieser Stelle an Dich, dass Du uns so schnell „untergebracht“ hast. Augenärzte sind ja bekanntlich schwer „zu kriegen“, aber Ludwig hat es geschafft, uns innerhalb weniger Tage einen Termin zu verschaffen. Genauso lief es auch beim Allgemeinmediziner. Medizinisch steht der Erlangung eines LKW-Führerscheins nichts entgegen. Kurz vor Weihnachten werden wir die Anträge stellen und hoffen, schnellstmöglich mit der Fahrschule beginnen zu können.

Fahrerhaus

Alex baut zunächst den kleinen, mittleren Sitz ins Fahrerhaus. Dafür muss eine Konsole angefertigt werden, damit der Sitz eingebaut werden kann.

Wir kleiden Himmel und einen Teil der Rückwand, wo vorher Fenster waren, mit Anti-Dröhn-Matten aus, damit es möglichst leise im Fahrerhaus ist, wobei Benzy auch vorher schon ziemlich leise war.

Beim Verkleben der Anti-Dröhn-Matten

Alex setzt sich mit der Fanfare auseinander, die mit Druckluft betrieben wird. Wir wollen die Fanfare immer betätigen können, also auch bei ausgeschaltetem Motor. Dazu baut Alex ein Druckluftzugventil von Hella ein, das manuell mit einem ummantelten Stahlseil betätigt werden kann. Wir haben jetzt für die zwei unterschiedlichen Töne zwei separate Seile und können entscheiden, ob wir jeden Ton einzeln oder beide zusammen ertönen lassen wollen. Wir haben das in der Halle mal ausprobiert: da fallen einem die Ohren ab! 😀 Die Stahlseile verkleiden wir später noch mit einem schönen Tampen.

Endlich kann die Innenverkleidung wieder eingebaut werden. Erst Rückwand, dann Himmel. Mit den ockerfarbenen Knöpfen sieht das gar nicht schlecht aus. Nun können auch Lampe, Radio und Druckluftkonsole eingebaut werden. Wir bauen den luftgefederten Fahrer- und Beifahrersitz von Grammer ein. Jetzt kann auch die Dichtung an die Türrahmen geklopft werden. Die originale war schon ziemlich porös und saß nicht mehr stramm. Griffe, Trittstufe und andere kleine Teile werden ebenfalls montiert.

Fahrgestell

Die Kotflügel werden lackiert. Um den Kotflügel, der bei uns nur aus Kunststoff besteht, begehbar und insgesamt stabiler zu machen, bereiten Alex und Ronny neue Bleche für Radlauf (vorn) und Kotflügel (vorn) vor. Ich gehe später mit der Farbrolle (Nova-grau) zweimal drüber. Außerdem schweißt Ronny die Halterungen für die Kotflügel neu.

Vorbereitung der Halle für den Kabinenbau

Uns wird eine kleine Halle zur Verfügung gestellt, in der sich neben ein paar Holzbearbeitungsgeräten auch jede Menge Autoreifen befinden. Um die Kabine in die Halle stellen zu können, müssen wir beide 320 Autoreifen per Hand und Hubwagen (!) in den Raum nebenan umstapeln. Etwas, das der Eigentümer der Halle schon ewig hätte tun müssen, aber seit bestimmt einem Jahr nicht geschafft hat. Manus manum lavat. Außerdem steht in der Halle bereits ein Pelletofen, der die kalte Halle angeblich auf mindestens 15 Grad bringen soll. Dass das überhaupt nicht funktionieren und uns vor Probleme beim Kleben stellen wird, werden wir leider erst später erfahren.

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