Zurück in Deutschland

Unseren ersten Eindruck von Deutschland nach fast einem Jahr Abwesenheit können wir kurz zusammenfassen:

Stau, Stau, … kein Netz …, STAU!

Die Baustellen haben sich gar nicht großartig verändert. Im Grunde haben sie sich vielleicht etwas verschoben, aber man steht immer noch an den gleichen Stellen wie vor einem Jahr. Wieso baut man eigentlich überall gleichzeitig und dann noch jahrelang? In keinem anderen Land, abgesehen von Moskow in Russland, da braucht man auch schon mal Stunden auf den „Ms“, um in die Stadt zu kommen, haben wir im Stau gestanden. Natürlich gab es hier und da mal eine Baustelle, aber das sorgte nicht gleich für eine Lahmlegung des Verkehrs. Wo in Deutschland oder Österreich vor „Bodenwellen“ gewarnt wird, davon kann man in der Ukraine mit Löchern in den Straßen so groß, dass da ganze Fahrzeuge drin verschwinden könnten, nur träumen. Und wieso gibt es kein Netz in Deutschland? Ständig ist es, nicht nur auf der Autobahn, … weg! Wohin isses? Wieso kriegen es die Deutschen nicht hin, flächendeckend für Empfang zu sorgen? In den anderen Ländern kriegt man das doch auch hin! Jedenfalls brauchen wir für eine Strecke von ca. 700 km von Süden nach Hannover auf der Autobahn (!) volle zwei TAGE! Wir sind ja Langsamfahren gewohnt, aber SO langsam? Und Abfahren bringt übrigens nix: auf den Landstraßen sind auch Baustellen; wir haben das probiert!

„Was macht ihr überhaupt in Deutschland?“ werden sich viele fragen. Es war eine sehr schwere Entscheidung für uns, aber wir müssen uns vom Fusel trennen. Wir haben nicht das Fahrzeug bekommen, das wir bestellt haben. Diese Abweichungen sind – für uns jedenfalls – derart gravierend, dass wir uns dazu entschieden haben, auf einem anderen Fahrzeug aufzubauen. Was das sein wird und was genau wir machen, folgt in den nächsten Beiträgen. Wir sind selber schon sehr gespannt, welche neuen Herausforderungen das neue Fahrzeug bringen wird.

Die Entscheidung ist in der Türkei gefallen. Von dieser Erkenntnis mussten wir uns erst mal in Griechenland erholen. Nach Griechenland sind wir ganz schnell über Mazedonien, dem Kosovo (hier mussten wir tatsächlich noch mal eine Haftpflichtversicherung an der Grenze besorgen), Montenegro (wunderschöööön!), Bosnien und Herzegowina (auch schön), Kroatien, Slowenien, Österreich nach Deutschland zurückgereist, damit wir schnellstmöglich ein neues Fahrzeug haben und unsere Reise fortsetzen können.

Wir hoffen, dass ihr viel Spaß dabei habt, mit uns zusammen den Bau unseres neuen Heims zu erleben.


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