Rentiere auf Island

Noch am späten Nachmittag verlassen wir die Gletscherlagune Jökulsárlón. Einige Kilometer weiter sehen wir die ersten Rentiere. Bis Seyðisfjörður werden wir immer wieder einzelne oder gar ganze Herden sehen.

1771 schenkte der norwegische König Island exakt 13 Rentiere mit der Hoffnung auf Vermehrung. Da die Isländer zu diesem Zeitpunkt noch nichts mit ihnen anzufangen wussten, ließen sie sie einfach laufen. Um die 3.000 Rentiere streifen heute durch den Osten Islands. Die erhoffte wirtschaftliche Bedeutung haben sie nie erreicht. Dafür machen sie sich hübsch in der Schneelandschaft! Die wenigen Rentier-Jagdlizenzen, die im Herbst verlost werden, sind heiß begehrt. Ich guck‘ mir die Tiere lieber an. Wir haben Glück und sehen sie direkt am Straßenrand der Ringstraße auf der Strecke zwischen Jökulsárlón bis Seyðisfjörður (zum Öffnen der Galerie auf eines der Bilder klicken):

Schwierig ist, diese äußerst scheuen Tiere zu fotografieren: sie sind buchstäblich immer auf der Flucht. Autogeräusche verschrecken sie so sehr, dass sie so schnell gar nicht wissen, wohin und sich, wenn’s ganz dumm läuft, in irgendwelchen Zäunen, die hier auf Island überall stehen, verheddern. Man braucht also ein gutes Teleobjektiv, um diese hübschen Tierchen im respektvollem Abstand ablichten zu können…

In der Nacht dann die nächsten Polarlichter:

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