Abschied vom Tikro und Einzug in den Fuso Canter

Es ist Montag, der 19. Oktober 2015. Die Sonne strahlt. Mindestens genauso strahlen wir, als wir unser neues Heim, den Fuso Canter 4×4, beziehen. Stolz steht er frisch geputzt vor der Werkshalle der Firma Woelcke in Heimsheim und begrüßt uns mit seinem freundlichen Lächeln.

Aber der Reihe nach:

Am Morgen um 8:00 Uhr hatten wir bereits einen Termin bei der Zulassungsstelle in Mettmann. Herr Woelcke hat netterweise sämtliche Unterlagen zur Zulassungsstelle gesandt, damit wir unser neues Zuhause zulassen konnten. Das klappte alles reibungslos. Das Nummernschild hatten wir uns im Vorfeld reservieren lassen. Um den Ablauf zu beschleunigen haben wir uns an der Information der Zulassungsstelle noch schnell bestätigen lassen, dass das Nummernschild tatsächlich noch auf unseren Namen reserviert sei und haben uns noch vor unserem Termin die Nummernschilder anfertigen lassen, in 4facher Ausführung. Die Sachbearbeiterin der Zulassungsstelle klärte uns darüber auf, dass das von uns sehr tollkühn gewesen sei, denn wir hätten zunächst das Gespräch mit ihr abwarten sollen. Was, wenn das Computersystem abgestürzt wäre? Das Nummernschild aus irgendwelchen Gründen nun doch nicht verfügbar gewesen wäre? Aber alles ist gut und wir spazieren mit unseren Unterlagen und einer grünen Plakette aus der Zulassungsstelle. Auf nach Heimsheim!

Am frühen Nachmittag sind wir da. Nach einer Einführung packen wir die Sachen vom Tikro in den Fuso und sind erstaunt, wie viel Platz doch im Tikro ist! Da die Fahrräder auf dem Fahrradträger befestigt waren, hatten wir die gesamte Heckgarage des Tikro zur Verfügung. Und da hat sich ganz schön was angesammelt. Durch die vielen Staumöglichkeiten im Fuso ist alles bis zum Abend verstaut. Wir fühlen uns sofort pudelwohl im neuen Heim. Nicht nur die große Küche, sondern auch die gemütliche Hecksitzgruppe, das Bad mit separater Dusche (mit Duschtür (!) statt einem Vorhang) und nicht zuletzt der riesengroße Alkoven vermitteln das Gefühl als befänden wir uns in einer kleinen Wohnung. Es ist unglaublich, was alles in den Aufbau passt.

Den nächsten Tag nutzen wir, um den Tikro noch einmal einer Grundreinigung zu unterziehen, bevor er den Eigentümer wechselt. Am Mittwoch schließlich heißt es: Leb‘ wohl, Tikro! Punkt 12 Uhr stehen Bruno und Barbara erwartungsvoll vor dem kleinem Grauen. Bereits im September hatte Bruno sich den Tikro angesehen, war begeistert und hat ihn sofort gekauft. Da wir auf die Fertigstellung unseres Fuso warten mussten, mussten auch Bruno und Barbara warten, bis sie ihr neues Urlaubsmobil abholen konnten. Und nun ist es endlich soweit. Etwas zögerlich, aber auch total überwältigt, dass der ersehnte Tag nun endlich gekommen ist, betreten sie den Tikro. Wir erklären ihnen alles, damit sie sich sofort heimisch fühlen, sofort wissen, wo alles ist. Es ist schön zu sehen, wie glücklich sie in dem Kleinen sitzen. Zwei Stunden später fährt Bruno unser altes Zuhause Richtung München. Auf der einen Seite ist es ein merkwürdiges Gefühl, wenn der Tikro, der uns 6 Monate als Zuhause diente, plötzlich weg ist. Auf der anderen Seite freuen wir uns auf eine wundervolle Zeit im „Fusel“.

Auch wenn ich mich wiederhole: Wir wünschen Euch, liebe Barbara und lieber Bruno, von Herzen alles Liebe und Gute sowie viele spannende Touren mit dem Tikro!

Nach am selben Abend schreiben wir die erste Mängelliste. Es sollen noch einige folgen, weswegen wir um die vier Wochen vor der Werkstatt von Herrn Woelcke stehen werden.


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