Auf dem höchsten Gipfel Gibraltars

Vor dem Ort La Linea finden wir einen tollen WoMo-Übernachtungsplatz direkt am Strand. In der Ferne sehen wir bereits den berühmten Felsen von Gibraltar. Mit den Bikes fahren wir an der Küste entlang, bis der abgesperrte Grenzbereich kommt. Hier fahren wir den Grenzbereich entlang, bis zur Passkontrolle. Das geht ziemlich schnell und schon sind wir in Gibraltar. Von hier geht eine vierspurige Straße Richtung Innenstadt. Knapp hinter der Grenze befindet sich auch schon der Flughafen. Die Besonderheit liegt darin, dass, will ein Flugzeug starten oder landen, die vierspurige Straße gesperrt wird. Auf der kurzen Start- und Landebahn kann man dann das Starten und Landen beobachten. Die Fußgänger und Radfahrer fahren neben der vierspurigen Straße im klar markierten Bereich. Wir durchfahren die Innenstadt und werden sofort vom Fahrrad zitiert: Fahrradfahren verboten. Das gilt aber glücklicherweise nur für einen kleineren Bereich. Wir wollen eh auf den Felsen, also suchen wir uns den Weg nach oben. 421 Höhenmeter auf steiler Strecke bei 27 Grad sind ziemlich anstrengend. Das Fahrradfahrer wird aber belohnt, denn der Eintritt in den Naturpark kostet uns nur 1 EUR pro Person anstatt 10 EUR. Grundsätzlich ist der Gibraltar Pound hier Zahlungsmittel, aber vielerorts kann man mit dem EUR zahlen. Kreditkarte ist auch kein Problem.

Fantastischer Blick vom Felsen von Gibraltar

Oben auf dem Felsen erwartet uns nicht nur eine wundervolle Aussicht auf Gibraltar und Umgebung sowie dem schönen Küstenstreifen, sondern auch Affen. Schwanzlose Makaken sitzen am Wegesrand oder auf irgendwelchen Treppen.

 

Interessante Schlafposition

 

Leider werden sie gefüttert, so dass sie für die vielen Touristen schön Fotomodell stehen. Bergab sind wir schnell wieder in der Stadt. Im Hafen trinken und essen wir etwas, mit dem Blick auf das neue Casino Gibraltars: einem Kreuzfahrtschiff von beeindruckender Größe für den relativ kleinen Hafen.

Kein Kreuzfahrtschiff sondern ein Casino

Wir fahren mit den Bikes einmal komplett rund um Gibraltar, zum Leuchtturm und der Moschee und zurück zur Grenzstation.

Während wir die Start- und Landebahn passieren, machen wir noch Fotos und übertreten versehentlich die weiße Linie. Sofort kommt ein Polizeiwagen und pfeift uns zurück. Nicht nur, dass wir die Linie übertreten haben, wir haben auch beim überqueren der Start- und Landebahn gebummelt (auf den Schildern steht ausdrücklich, dass man diesen Bereich zügig zu überqueren hat). Ich sehe, wie Passagiere eines der Flugzeuge besteigen und bitte Alex, mit mir zu warten. Alex fragt einen Polizisten an der Schranke, wann der nächste Flieger geht, also stehen wir solange, bis zunächst die Fußgängerampel auf Rot steht, sämtliche Fußgänger das jeweils andere Ende erreicht haben, dann auch die Straße mittels Schranke und Nägel gesperrt wird und ein paar Minuten später um 19:45 Uhr der Flieger startet. Das hat schon was. Die Start- und Landebahn ist ziemlich kurz. Viel schneller als gedacht ist der Flieger in der Luft.

Vorher
Nach dem Sperren der einzigen Straße nach Gibraltar

 

Mit den Rädern passieren wir wieder mit dem Perso in der Hand die Grenze; den Weg durch den Grenzbereich teilen wir uns mit den Motorrädern.


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