Durch Frankreich in die Pyrenäen

Nach Aix-en-Provence fahren wir über Les Baux-de-Provence, einem sehr hübschen Burgdörfchen.

Leider regnet es es und wir fahren gleich weiter nach Arles. Es regnet immer noch, auch am nächsten Tag. Dazu ist es auch noch ziemlich stürmisch. So geht es weiter in die Camargue mit den hübschen weißen Camarque-Wildpferden, den stolzen schwarzen Camarque-Stieren und Flamingos. Stierfleisch ist eine Spezialität in dieser Gegend. Wir probieren und finden das Fleisch ganz lecker. Die Camarque ist ein flaches Gebiet, das hauptsächlich aus Schwemmland besteht und teilweise für die Landwirtschaft genutzt wird. In Salin-de-Giraud wird sogar Meersalz gewonnen. Ansonsten ist die Camarque Naturschutzgebiet. Es regnet weiter.

Schließlich landen wir in Leucate und haben endlich wieder Sonne. Vor dem Ortseingang finden wir unseren Stellplatz, direkt mit Surfstation und flachem Wasser. Leider muss man das Equipment zu weit bis zum Wasser schleppen. Wir fahren mit den Fahrrädern nach Leucate Ville und weiter zum Leucate Plage. Es gefällt uns so gut dort, dass wir später das WoMo holen und auf den Stellplatz mit Versorgungsstation in Leucate Plage wechseln. Aber zunächst fahren wir auf dem Rückweg zum Cap Leucate. Wir erwarten einen Aussichtspunkt, aber wir finden ein wunderschönes großes Plateau hoch oben über dem Meer mit zerklüfteter Steilküste. Hier kann man wunderbar wandern oder mit dem Rad fahren.

 

Am Abend gehen wir den Strand entlang bis Leucate Port. Dort sehen wir kleine Verkaufsstellen, wo wir Muscheln kosten dürfen. Wir bestellen eine kleine Auswahl und dazu einen Wein. Als der Muschelteller vor uns steht stellen wir fest, dass sie noch roh sind. Es kostet etwas Überwindung sie zu essen; Muscheln werden bei uns weiterhin gekocht!

Auf dem weiteren Weg finden wir noch eine schöne Schlucht nahe Saint-Paul-de-Fenouillet. Hier ist die Straße so eng, dass wir das Auto stehen lassen und die Schlucht ablaufen.

 

Die Tunneldecke ist so niedrig, dass unser WoMo nicht durchgepasst hätte. Es lohnt sich, Zeit für die Schlucht einzuplanen. Hat man noch mehr Zeit, hat man die Möglichkeit, vor Ort eine Runde Canyoning zu buchen.

Weiter geht es nach Aix-les-Thermes. Hier gibt es eine Besonderheit: heiße Quellen für die Besucher. Auf dem Marktplatz im Ort gibt es die Möglichkeit, die Füße im heißen Wasser zu baden. Mit einer Temperatur von 77 Grad (man wird auch diskret per Schild darauf hingewiesen, dass es sich nicht um Trinkwasser handelt und man sich verbrühen kann) kommt es aus der Wand, fließt dann weiter zum besagten Becken, wo es mit „nur noch“ um die 50 Grad ankommt. Da dieses Becken wohl am bekanntesten ist, ist das Becken nicht mehr so sauber.

Geht man weiter durch den Ort, entdeckt man einen weiteren Platz mit einem moderneren Becken, das aus mehreren kleineren Becken mit unterschiedlicher Temperatur besteht. Nach einem solchen Bad riechen die Füße natürlich ein bisschen nach Schwefel und sind fast gekocht, aber es ist ein Erlebnis.

  

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