Arbatrax und der rote Felsen

Am Vormittag baden wir noch mal und gegen Mittag fahren wir Richtung Baunei. Beim Obsthändler halten wir natürlich nochmal und packen unsere Schränke voll mit Obst und Gemüse. In Arbatrax ist die größte Attraktion „Rocco Rosso“, den wir natürlich angucken. Leider spielt das Wetter nicht mit und es wurde im Laufe der Fahrt immer schlechter. Nun sind dunkle Wolken über uns, was aber das Foto auch wieder interessant macht.

Rocco Rosso
Rocco Rosso bei Arbatrax

Da es anfängt zu regnen, fahren wir weiter. In unserem Sardinien-Führer haben wir gelesen, dass man im Hafen ein frisches Fischmenü zum günstigen Pauschalpreis essen kann. Klingt gut, denken wir, und fahren hin. Erst sind wir nicht sicher, ob wir richtig sind, weil es sich um ein Betriebsgelände handelt. Andererseits würde man uns schon aufhalten, wenn wir dort nichts verloren hätten. Tatsächlich finden wir links auf dem Gelände das Büro, in dem das Menü bestellen kann. Es kostet 35 €, was grundsätzlich in Ordnung ist. Aber als wir das Menü lesen, sind wir enttäuscht: es ist ein Menü ohne Schalentiere und es gibt nur den Fang des Tages, was immer das auch ist. Das ist uns zu unsicher. Wir entscheiden weiterzufahren. Der erste Campingplatz in Tortoli ist viel zu voll. In Tortoli essen wir bei strömenden Regen noch ein Eis und fahren weiter. Am Campingplatz „Costa Orientale“ halten wir und übernachten. Dieser Campingplatz ist ganz schön gelegen: einmal über die Straße steht man am Strand und kann in der Ferne Arbatrax sehen. Heute ist es zu kalt, um noch schwimmen zu gehen, daher laufen wir nur kurz am Strand entlang.

Am Tag drauf schwimmen wir ein bisschen im Wasser. Das Wetter hat sich etwas beruhigt, ist aber nicht richtig schön. Gegen Mittag beschließen wir, uns einen Kletterspot anzusehen. Auf dem Weg machen wir noch kurz Halt bei der Pedra Longa und fahren dann zum Klettergebiet „Villagio Gallico“ und „Creuza de Mä“. Wir gucken uns beide Routen an. Auf der Hauptstraße wird gerade gebaut, daher können wir nicht richtig parken. Als wir den richtigen Einstieg zum Kletterspot gefunden haben, fängt es an zu regnen. Wir warten noch kurz ab, aber es wird immer heftiger. Wir entscheiden uns um und fahren die Costa Rei entlang Richtung Baunei. Wir wollen jetzt zur Cala Goloritzé. Die Aguglia hat es uns angetan. Im Kletterführer sieht der Fels so toll aus und außerdem ist es eine Herauforderung für uns: für Alex die erste Mehrseillängenroute im Vorstieg, für mich die erste Mehrseillängenroute überhaupt. Außerdem 140 m hoch. ich bin bisher noch nicht über ca. 35 m hinausgekommen. Bei der Höhe habe ich Muffensausen; und auch, weil ich noch nicht richtig weiß, wie so eine Mehrseillängenroute geklettert wird. Immerhin sind es 5 Seillängen. Und dann ist da noch die 6b/c mitten in der Route. Das schwierigste, das ich im Toprope oder im Nachstieg gestiegen bin, ist eine 6a+. Aber wir wollen sie uns zumindest anschauen. Also parken wir auf dem Wanderparkplatz für Wanderer zur Cala Goloritzé. Es regnet immer noch in Strömen. Der Besitzer will 14 € nur dafür, dass wir da stehen! Frechheit.


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